Leben in China

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

Shanghai

China

SHANG-HAI
(Über dem Meer)


Shanghai liegt an der Mündung des Jangtsekiang am Huangpu-River auf durchschnittlich 4m über dem Meer.

Die Koordinaten sind:
31°12' N, 121°26' O

Das gesamte Verwaltungsgebiet Shanghais hat 18,6 Millionen Einwohner (2009). Davon sind 13,7 Millionen registrierte Bewohner mit ständigem Wohnsitz (hùkou) und 4,7 Millionen temporäre Einwohner (liúdòng rénkou) mit befristeter Aufenthaltsgenehmigung (zànzhùzhèng). Wird das geographische Stadtgebiet (hohe Bebauungsdichte und geschlossene Ortsform) als Grundlage genommen, leben in Shanghai 9,7 Millionen Menschen mit Hauptwohnsitz (2007). Der Ballungsraum (einschließlich Vororte) hat 15,1 Millionen Einwohner (2007).


Shanghai hat ein subtropisch maritimes Monsunklima mit vier ausgeprägten Jahreszeiten, wobei Frühjahr und Herbst vergleichsweise kurz ausfallen.
Shanghai liegt an der Grenze zwischen kühl-feuchtem Seeklima und subtropisch-warmem Monsunklima. Im Winter ist es feuchtkalt, die Temperaturen liegen bei durchschnittlich 3,4 bis 5,6 Grad Celsius. Gelegentlich gibt es auch stärkere Fröste. Früher waren diese niedrigen Temperaturen für die Bewohner südlich des Jangtse sehr unangenehm, weil er die „Heizlinie“ markierte, was heißt, dass südlich des Jangtse nicht geheizt werden durfte. Weil es aber auch dort sehr kalt werden kann, wurde diese Regelung abgeschafft.

In den schwülheißen Sommermonaten werden Temperaturen von durchschnittlich 23,1 bis 27,2 Grad Celsius und eine Luftfeuchtigkeit von bis zu 100 Prozent erreicht. Die Tageshöchsttemperaturen erreichen gelegentlich bis zu 40 Grad Celsius. Außerdem suchen in den Sommermonaten zahlreiche Taifune die Stadt heim, mit häufig sehr starken Niederschlägen in kürzester Zeit.
Die höchste Temperatur wurde offiziell am 12. Juli 1934 mit 40,2 Grad Celsius gemessen, die tiefste am 19. Januar 1893 mit -12,1 Grad Celsius. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 15,3 Grad Celsius. Die Jahresniederschlagssumme liegt bei 1.112 Millimeter, davon fallen 50 Prozent in die Zeit von Mitte Mai bis Mitte September (Flutsaison). In diesem Jahresabschnitt gibt es drei ausgeprägte Regenperioden: Die „Frühlingsregen“, die „Pflaumenregen“ und die „Herbstregen“. Insgesamt fallen durchschnittlich 130 Regentage an.

 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü