Leben in China

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Unsere CJ750

Chang Jiang

Seit Oktober 2009 in meinem Besitz

Im Oktober 2009, nach langer "Durststrecke" ohne Motorrad entdeckte ich die Verkaufsanzeige eines in Shanghai lebenden Deutschen und ich überlegte nicht lange. Bei der Besichtigung wurden nebenher echte Münchner Weißwürste produziert und wir waren uns schnell einig.

Schon am nächsten Tag wechselte die Changjiang den Besitzer im Hof des Mechanikers, auf den sie zugelassen ist. (Erklärung siehe CJ Seite). Nach einem Vergaserwechsel und dem Montieren eines zweiten Spiegels (Preis kompl. ca. 20€) konnte ich mit Charlie im Seitenwagen die Überführungsfahrt nach Hause antreten.
Wir erregten mächtig viel Aufmerksamkeit und viele junge Damen winkten Charlie zu.



Nachdem wir unser "Schätzchen" endlich zu Hause hatten, sahen wir uns nach einer Möglichkeit zum Restaurieren um. Nach einiger Recherche fanden wir Mr. Johnson. Er betreibt einen kleinen Laden mit Werkstatt und hat sich auf die Restaurierung von Changjiangs spezialisiert. Er machte einen kompetenten und ehrlichen Eindruck und wir besprachen die Maßnahmen um aus meiner CJ ein Unikat zu machen. So oft es ging, besuchte ich die Werkstatt in den folgenden Wochen um den Fortgang und die Qualität der Arbeiten zu prüfen. Gelegentlich musste etwas neu oder besser gemacht werden und einige Ideen entstanden wärend den Arbeiten. Das fleissige Studieren im Internet brachten auch einige Besonderheiten und Kniffe ans Licht, die in die Arbeiten einflossen. Einige Bilder vom Entstehen:

Dann war es endlich so weit, am 06.Dezember konnten wir unser Schmuckstück zum zweiten Mal nach Hause holen.
Zu diesem Anlaß war extra mein lieber Kollege Udo als Ehrengast aus Deutschland angereist.

Nach der ersten Freude und den ersten Runden im Compound wurden dann die kleinen Schönheitsmängel (chinesische Schlamperei, Alles habe ich leider nicht vorher gesehen) festgestellt und nach und nach behoben. Zuletzt wurde dann noch ein extralautes Presslufthorn montiert, damit auch der taubeste chinesische Taxifahrer erkennt, dass er sich nicht mit mir anlegen sollte. Je lauter um so mehr Vorfahrt, ist halt so in China.

Im November 2011 stand dann der Umzug nach Deutschland an und ich hatte bei der Planung schon den Platz im Container für mein Moped gelassen.
Es war eine große Enttäuschung, als ich dann vom Spediteur hörte, daß die Chinesen kurz vorher die Vorschriften geändert hatten und nun Fahrzeuge nicht mehr mit dem Umzugsgut transportiert werden dürfen.
Zum Glück konnten uns Freunde einen trockenen Platz zum Unterstellen anbieten und dort wartet mein Moped darauf, daß ich es nachholen kann.

 
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